Das letzte Einhorn





Autor: Peter S. Beagle
Verlag und Bildrecht: Hobbit Presse
Seiten: 304
€ 14,95
Rezensionsexemplar / Werbung


Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden. Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von König Hagard, seine Gefährten zu suchen.


Das Einhorn lebt schon lange in seinem Wald, ohne jemals ein anderes Einhorn zu Gesicht bekommen zu haben. Doch das kümmert das Einhorn nicht, denn die anderen sind vermutlich alle in ihren eigenen Wäldern. Als jedoch zwei Menschen durch den Wald reiten und davon sprechen das es keine mehr gibt, wird es stutzig. Kann es wirklich sein, das es das letzte Einhorn auf der Welt war. Getrieben von einer seltsamen Sehnsucht. macht es sich auf die anderen zu finden. Es konnte niemals das letzte sein! Auf der Suche nach den anderen, lernt sie zwei Menschen kennen die es auf ihrem Weg begleiten, denn ihre Suche endet in König Hagards Schloss und beim roten Stier.
Sicherlich kennt ihr alle die Geschichte vom letzten Einhorn. Vor Weihnachten spielt es den Zeichentrick immer im Fernsehen, mancher besitzt ihn sogar auf DVD. Ich denke das wir alle tief von dieser Gedschichte berührt wurden in unserer Kindheit. Mich zumindest hat es niemals losgelassen. Das Buch zu lesen war, als würde ich den Film geistig vorrüberziehen sehen und noch ein bisschen mehr. Mir hat das Buch wirklich wahnsinnig gefallen, da man ein paar Details mehr erfährt.

Was ich aber auch sagen muss, ist das sich die Filmemacher sehr strikt an das Buch gehalten haben, was ja nicht allzu oft vorkommt. Es sind nur hier und da ein paar Dinge anders oder weggelassen worden. Es war einfach herrlich die Geschichte nochmals neu zu entdecken. Auch die Liedtexte die sich im Buch befinden, fand ich sehr spannend.

Lustig fand ich aber auch, dass ich während des Lesens - wirklich die ganze Zeit - die Filmmusik im Hintergrund gehört habe :) Das hat das Leseerlebnis nochmals aufgewertet.

Besonders toll fand ich auch die Bonusgeschichte "Zwei Herzen" in der wir erfahren was nach der Geschichte mit Prinz Lír, Molly und Schmendrick passiert.

1 Kommentar:

  1. Ich bin dann wohl die Einzige, die den Film nicht so wirklich mag :-P Ich fand das Einhorn so schrecklich wehleidig (ja, ich kann ja verstehen, weshalb. Aber trotzdem), dass ich mir den Film nur 1x angeguckt habe und immer gleich wegschalte, wenn er zu Weihnachten kommt.
    Aber cool zu wissen, dass es dazu ein Buch gibt, vielleicht wäre das eher was für mich.

    AntwortenLöschen

Mit dem veröffentlichen deines Kommentares erklärst du dich mit den gültigen Datenschutzbestimmungen des Blogs einverstanden.