Das Buchbloggen

Sicher habt ihr alle es mittlerweile mitbekommen.
Das Buchbloggen wird zu einem ziemlichen Theater, immer mehr Buchblogs werden eröffnet, deren einzigre Grund meistens das herankommen an Kostenlosen Büchern ist...

Ich finde das sehr Schade. Natürlich kann man als Buchblog Bücher zu geschickt bekommen, keine Frage, ich selbst habe auch einige Exemplare zu Hause liegen.
Einen Buchblog zu gestalten sollte nicht aus reiner "Gier" geschehen, sondern einfach weil man die Bücher liebt und seine liebe gerne mit anderen Bücherbegeisterten teilen möchte. Wenn man Bücher angeboten bekommt, kann man diese ohne weiters annehmne, spricht ja nichts dagegen, immerhin schreiben wir eine Rezension und bewerten diese dann. Aber ich finde es unerhört, das man Verlage um Bücher anbettelt. Das ein Verlag seine Bücher zur Verfügung stellt, ist keine Selbstverständlichkeit, wir sollten uns alle Glücklich schätzen und sie deshalb nicht gleich ausbeuten...

Immer mehr Nachrichten von beschimpfungen kommen ans Licht. Als Buchblogger muss man sich das keineswegs gefallen lassen. Wir rezensieren Bücher so wie sie uns eben gefallen haben, sich selbst in seiner Rezension zu belügen bringt niemandem was, daher ist es auch umso schwerer zu begreifen das manche Autoren die Kritik nicht annehmen. Mit einer Rezension wollen wir nichts schlechtes bewirken. Immerhin veröffentlichen wir diese im Normalfall, was wiederrum werbung einbringt. Und nur weil man mal der Meinung ist, das Buch gefällt einem nicht, heißt das nicht gleich, das jeder Leser das Buch hassen wird. Wie gesagt es ist mehr eine Kritik und daraus kann man lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Und wenn man sich den Blog (den man sein Buch zur Verfügung stellen möchte) genau ansieht, kann man auch herausfinden, welches Genre / welche Bücher der Blogger liest. Es hat nun mal keinen Sinn (zum Beispiel) mir ein Kinderbuch zu schicken...

Durch diese ständigen Beschimpfungen, werden einige (meiner Meinung nach sehr gute und informative) Buchblogs geschlöscht. Ich kann diesen Schritt durchaus nachvollziehen, jedoch finde ich es sehr Schade. Und immer größer wird die Angst das auch der eigene Blog oder der einer Freundin nicht mehr lange am Leben bleiben wird. Als Blogger stellen wir unsere Fähigkeiten (kostenlos) zur Verfügung, wir machen das um uns selbst, dem Autor, dem Verlag und unseren Lesern eine Freude zu machen. Nicht um den Autor in Grund und Boden zu stampfen! Es wäre sehr Schade wenn künftig noch weiter Blogs in den Abgrund fallen müssen.

Auch die beleidigenden Nachrichten über die Anzahl der "Followers" eines Blogs finde ich empörend! Ich selbst habe einen kleinen (aber feinen) Leserkreis und ich bin sehr zufrieden damit. Aber ich würde niemals einen Buchblog, der mehr als 400 Leser hat, beschimpfen. So viele Leser zu haben hat Vorteile und Nachteile, genauso wie ein Kleinerer Blog. Seht die Positiven Aspekte und macht nicht andere Blogs schlecht. Je mehr Leser, desto mehr Arbeit!

Bevor ich meinen eigenen Blog online gestellt habe, dachte ich immer die Lesergemeinde sei friedlich - nun dem ist nicht mehr so. Ich muss zugeben ich bin sogar ein klein wenig enttäuscht über die geschehnisse die derzeit stattfinden...

Ich habe mir einige Bericht von anderen Bloggern durchgelesen die beschimpft wurden - es ist einfach grauenhaft. Ich kann nicht verstehen warum man als Autor (wenn diese Personen wirklich Autoren waren) eine Buchbloggernin beschimpfen nur weil diese das Buch nicht innerhalb von nur wenigen Studen durchgelesen hat. Zur Info: Nur weil man Buchblogger ist bedeutet das nicht das man 24-Stunden, 7-Tage die Woche Bücher liest. Die meisten von uns sind Berufstätig oder gehen noch zur Schule, da kann es schon mal vorkommen das die Rezensionsexemplare ein paar Tage liegen bleiben. Schule und Arbeit haben nun mal Vorrang (so jedenfalls meine Meinung). Und es kann immer etwas dazwischen kommen. Wenn ich z.B. Krank bin, dann lese ich keine Bücher. Ich kann mich dann nicht wirklich auf den Inhalt konzentrieren und darüber dann eine Rezension zu schreiben würde etwas schwierig werden.

Wie schon erwähnt, diese Zeilen sind auf keinen Fall böse gemeint und ich spreche auch niemanden direkt an (keinen Blog und auch keine Person). Ich war bisher (zum Glück) noch nicht in solch einer Situation, aber ich finde man sollte darauf Aufmerksam machen. Sollten euch Autoren beschimpfen oder etwas dergleichen, bitte nicht gleich alles hinschmeißen. Den Blog zu erstellen und zu erhalten ist eine Schwere Arbeit und ich denke, man sollte nicht gleich das Handtuch werfen, nur weil ein Autor der Meinung ist man sei Unfähig (etc.)

Wenn Ihr einen tollen Bericht zu diesem Thema lesen wollt, dann kann ich euch diese hier empfehlen Ist das Buchbloggen am Ende

Habt ihr schon solche Erfahrungen gemacht / machen müssen?
[Mich würde das sehr Interessieren]







In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine Schöne Woche,
und bloß nicht den Kopf hänge lassen.
Cat

1 Kommentar:

  1. Hallöchen Cat!

    Ich bin gerade auf deinen Blog und diesen Post gestoßen. Ich habe selbst so etwas wie einen Buchblog angefangen daher interessiert mich das Thema sehr.
    Ich hoffe ich komme nicht in eine solch doofe Situation, wie du sie hier beschreibst und das wünsche ich dir natürlich auch!

    LG

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