Wenn die Schatten sich erheben

 

Crescent City
von Sarah J. Maas
dtv Verlag
954 Seiten

Eine Welt am Abgrund. Eine Explosion von Sternen. Und ein Funken Hoffnung.

Die Welt von Midgard scheint dem Untergang geweiht und die einzige Hoffnung besteht in der Rebellion. Doch der Kampf ums Überleben, um Freiheit und Liebe können Bryce Quinlan und Hunt Athalar alles kosten.

Wow okay, ich habe Redebedarf! Deshalb gilt in diesem Rezension : ACHTUNG SPOILER !!!! Wer ab hier weiterliest ist selbst schuld! Bitte Warnung beachten wenn du keinerlei Informationen lesen möchtest! Zur Sicherheit noch einmal:

ACHTUNG SPOILER

Also gut, wie ihr ja wisst feiere ich SJM abgöttisch! Was sie mit ihren Büchern erschafft ist einfach bombastisch! Die Frau ist genial und das war auch bei diesem Buch, wenn auch anders! Ich liebe es, wie sie die Fäden der Geschichte die ganze Zeit im Blick hat, wie sie das große Ganze stehts im Blick hat und für die ein oder andere Überraschung gut ist. 

Für mich ist CC jedoch die "schwächste" Reihe, was bitte nicht als Kritik zu sehen ist, aber ich bin ein absolutes ToG Fangirl und ACOTAR steht dem kaum in etwas nach. CC ist eine ganz andere Geschichte, in einer ganz anderen Zeit. Nachdem Band 2 ja so fies geendet hat, habe ich auf diese Geschichte richtig hingefiebert. Leider war der Abstecher ins Reich der Sieben Höfe sehr kurz und auch, irgendwie seltsam. Natürlich ist es immer schwierig die Stimmungen der beiden Geschichten (die unterschiedlicher nicht hätten sein können) zu kombinieren. Aber ich hatte mir dann doch irgendwie mehr erwartet - was aber dem Umstand geschuldet sein könnte, dass ich einfach gerne mehr von Rhys, Feyre, Nesta und Co gelesen hätte. 

Die Vibes des Buches waren okay, aber ich habe nicht wirklich darin abtauschen können. Es ist auch die Seelenverbindung zwischen Bryce und Hunt - die irgendwie nicht vorhanden ist. Ich denke aber, hier sind wir einfach zu sehr von Rhys und Feyre / Aelin und Rowan verwöhnt. Diese Verbindungen waren für den Leser deutlich spürbar. Bei B und H hat man eher das Gefühl sie sind Freunde mit Sonderleistungen. Klingt mega fies, aber bei mir kam das nun mal so an! Die Verbindungen zwischen Ruhn und Lydia hingehen, war wunderschön! Diese Verbindung habe ich der Autorin abgekauft.

Aber was mich wirklich gestört hat, war das Ende ... ich meine ernsthaft ... der Weltraum??? Wie genau kam SJM denn auf diesen Schwachsinn. Natürlich macht es irgendwo Sinn, aber es war irgendwie so lieblos und unglaubwürdig ... keine Ahnung, dieses Ende war so "schwach" und meiner Meinung nach nicht würdig. Es ist nun aber wie es ist und wir bekommen kein anderes Ende, damit müssen wir dann wohl leben. Aber ich kann nicht die einzige sein, die sich daran stört, oder?

Dennoch war die Geschichte alles in allem großartig - wenn auch mit ein paar "Fehlern".

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