Vorurteil: Blogger



Bloggen ist aus der modernen Welt gar nicht mehr wegzudenken. Die Community wächst jeden Tag weiter und weiter, sogar in Österreich haben wir mittlerweile tolle Blogger. Doch wer bloggt weiß, man hat es nicht immer einfach. Immer wieder wird man mit Vorurteilen konfrontiert. Doch stimmen diese eigentlich?Ich dachte mir, ich nutze den entspannten Freitag um das Thema ein wenig anzuschneiden und euch meine Meinung zu verraten.


Vorurteil 1: Blogger arbeiten nicht
Nun ich weiß nicht recht, was diese Ansage zu bedeuten hat. Natürlich arbeiten wir. Nur sehr selten ist ein Blog so lukrativ das man davon Leben kann. Ich selbst bin Vollzeit im Büro beschäftigt, bloggen kann immer erst nach der Arbeit oder am Wochenende. Klar, der eine oder andere verdient auch sein Geld damit, doch dahinter steckt auch jede Menge arbeit und ich bewundere Menschen die das schaffen!

Vorurteil 2 : Blogger vertragen keine Kritik
Immer wieder witzig wie schnell man in einen Topf geworfen wird. Es ist ja auch so das jede Österreicherin ein Dirndl hat ... ehrlich? Sowas kann ich persönlich gar nicht leiden. Jeder Mensch ist ein Individuum, es mag Leute geben die vertragen keine Kritik, stimmt. Doch das hat nichts mit dem Bloggen zutun, das sind mehr persönliche Einstellungen!

Vorurteil 3 : Blogger wollen alles Kostenlos
Ich persönlich kann da jetzt nur von mir und meiner Sparte (Buchbloggen) reden, aber das ist vollkommener Schwachsinn! Ich freue mich natürlich wenn mir jemand sein Buch kostenlos zur Verfügung stellt, aber deshalb mache ich das ganze nicht. Oft genug nehme ich Geld in die Hand um eine Aktion zu fahren. Blogger die auf Gratis-Tour sind, halten sich nicht lange im Business, denn diese fallen schnell auf! 

Zum anderen liebe ich meine Bücher und die Autoren die sie geschrieben haben, ich würde mir selber ins Knie schießen wenn ich alles Kostenlos abstauben wollen würde! Ich befürchte nur aber, das sieht nicht ein jeder ...

Vorurteil 4 : Bloggen kann jeder
Das stimmt. Jeder der möchte kann einen Blog gestalten und verwalten. Aber nur wer wirklich dahinter steht wird auch etwas erreichen. Anfangs dachte ich mir auch, das ist eine einfache Arbeit, aber weit gefehlt. Blogger zu sein bedeutet seine Zeit zu koordinieren, Trends zu verfolgen und mit seinen Lesern zu kommunizieren. Einfach einen Blog zu erstellen und dann nichts mehr damit machen, ist dumm! Sorry wenn das jetzt ein wenig hart klingt, aber hinter allem steckt arbeit.  Im Leben kriegt man nichts geschenk, noch nicht einmal im Internet!

Wie sind eure Gedanken zu dem Thema Vorurteile? Habt ihr von anderen gehört oder müsst euch selbst mit welchen rumschlagen? Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren.

Alles Liebe
Sabrina


1 Kommentar:

  1. Hallo Sabrina,
    gut gesprochen, ich kenne einige Blogger, die von Ihrer Arbeit leben können, aber da steckt so viel Arbeit dahinter, dass wäre mir gar nicht möglich. Ich blogge für den Spaß an der Freude, weil ich einfach was zu sagen habe, ich kaufe fast alle meine Bücher selber. 'Erst seit kurzem mache ich bei einem Bloggerportal mit, und habe 1, 2 Bücher zum rezensieren bekommen, und schon habe ich Stress und fühle ich mich verpflichtet (*ggg*), diese zu lesen. DAS will ich eigentlich nicht, ich möchte lesen, was mir gefällt und darüber reden (schreiben), auch das macht Arbeit, aber es macht auch Spaß... nur gut, dass ich nicht so ergeizig bin und versuche aktiv Leser für meinen Bloggs zu lukrieren, ich denke mir, wenn es jemanden interessiert, wird er es schon lesen und wenn er dann auch noch kommentiert, dann freut mich das. Warum man einen Blogger kritisieren sollte ?! Weiß ich nicht, jeder soll das machen, was ihm Spaß macht, und schwaze Schafe gibt es überall *g*
    Lg KateL.

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