

Mit Eddie Munson ist Stranger Things ein wahnsinnig tiefgründiger Charakter gelungen. Zuerst weiß man nicht ganz wo man ihn einordnen soll, und dann wächst einem dieser Typ ans Herz und man weiß gar nicht genau, wie das so schnell passieren konnte. In dieser Story erfährt man etwas mehr über den Jungen und seine Vergangenheit. Denn wie so viele, hatte es Eddie nie leicht im Leben und als er eine einmalige Chance bekommt, muss er sie einfach ergreifen.
Ich habe das Buch weggesnackt, wie auch all die anderen Stranger Things Bücher davor. Diese Welt ist einfach so süchtig machend. Einzig das Format des Buches stört mich sehr, denn es passt nicht zu den anderen, im Regal wartenden, Ausgaben der Buchreihe. Das finde ich immer richtig schlimm, wenn Formate mitten in einer Reihe geändert werden. Natürlich ist dieses Buch eigentlich ein Stand-Alone, aber es gehört doch zu den anderen.

Die Chance seines Lebens.
Hawkins, 1984: Nur noch wenige Monate muss Eddie Munson die Schulbank der Hawkins High drücken, dann kann er das langweilige Kleinstadtleben für immer hinter sich lassen. Viel lieber verbringt er seine Zeit mit Dungeons&Dragons-Abenden sowie Auftritten mit seiner Rockband. Bis er in einer heruntergekommenen Kneipe Paige kennenlernt, die für einen der angesagtesten Plattenproduzenten in Los Angeles arbeitet. Sie hat nicht nur einen abgefahrenen Musikgeschmack, sie ist auch die einzige, die Eddies hammermäßiges Talent erkennt. Und das Beste: Sie bietet ihm die Chance, etwas aus sich zu machen. Dafür soll er ihr ein Demotape mit seinen besten Songs zusammenstellen. Nur: Das kostet Geld. Wiederwillig bittet er seinen Vater um Hilfe, aber im Gegenzug muss Eddie bei dessen dubiosen Geschäften mitmachen. Ihm bleibt keine andere Wahl - doch Eddie spürt: Das ist sein One-Way-Ticket raus aus Hawkins.

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