Tara Riedman


Heute habe ich den Steckbrief der lieben Tara für euch. Viel Spaß beim Lesen.

 


Name: Tara Riedman(Ted McRied)
Wohnort: Langenfeld
Website: www.tarariedman.de






Wer bin ich?
Früher wollte ich Ärztin für Pferde, Mäuse, Marienkäfer und Regenwürmer werden, Kriminalpolizistin, Primaballerina, Hubschrauberpilotin oder eine Frau, die Bücher schreibt.

Wer bin ich also? Eine gute Frage, auf die mir spontan keine eindeutige Antwort einfällt. Vermutlich liegt es an dem bunten Strauß  meiner bisweilen ziemlich konträr verlaufenden Interessen. Die Verschiedebartigkeit meiner damaligen Berufsvorstellungen sind hier erst der Anfang. Das hat manchmal einen schon zur Vermutung kommen lassen, es mit mehr als nur einer einzelnen Person zu tun zu haben. Es ist wirklich bemerkenswert, was einige Leute veranlasst, einem eine gespaltene Persönlichkeit nachzusagen. Offenbar genügt es bereits, wenn jemand im kurzen Schwarzen auf schwindelerregend hohen High Heels bei einem Hochzeitsempfang erscheint, das nette Angebot des Kellners mit dem filigranen Sektkelchen freundlich lächelnd ablehnt und zielsicher auf die Biertheke zustöckelt. Oder wenn sich jemand Boxhandschuhe über die frisch manikürten Hände stülpt, im pinken Lieblingsoutfit in den Kickbox-Ring steigt und sich von wildfremden Kerlen die Fäuste um die Ohren hauen lässt.

Nich, dass mir von Zeit zu Zeit nicht selbst schon mal der Verdacht gekommen wäre, bei der Anlage meines Erbguts sei vielleicht der ein odere andere Steckplatz vertauscht worden. Doch spätestens wenn es ans Shoppen geht, fühle ich mich wieder herrlich normal. Sehr zum Verdruss meines Ehemannes, der findet, dass ich nicht ausgerechnet in diesem kostenintensoven Punkt dem gängigen Klischee entsprechen muss. Da hilft auch mein Einwand nicht weiter, dass meine Objekte der Begierde immerhin eher in der Jacken- und Taschen, anstatt in der Schuhabteilung zu Hause sind.

Beim Schreiben macht meine leichte Neigung zur Zerissenheit sich dann aber doch wieder bemerkbar: Ich kann mich einfach auf kein Genre festlegen - ich liebe den Horror nun mal genauso wie Thriller, Lovestories und Erzählungen für Kinder- und Jugendliche. Ideen, die aufs Papier gebracht werden wollen, spuken mir im Kopf herum. Doch warum nur in der Schublade aufbewahren und nicht veröffentlichen? Ja, warum eigentlich nicht? Es macht micht sehr glücklich, dass ich einem meiner Berufswünsche aus Kindertagen doch noch Leben einhauchen darf. Nun bin ich tatsächlich eine Frau geworden, die Bücher schreibt - eine echte Romanautorin. 

Seit wann schreibe ich? Hat mich jemand besonders Inspiriert?
 Also, ich erzähle einfach mal drauf los. Ich schreibe eigentlich, seit ich denken kann. In der Schule habe ich Aufsätze und Interpretationen geliebt (was den ein oder anderen Mitschüler dazu veranlasst hat, an meinem Verstand zu zweifeln). Als Jugendliche habe ich mir dann eine alte Schreibmaschine mit Korrekturbändern gekauft und Geschichten für meine Eltern und Freunde geschrieben. Schon damals war mein Kopf voll mit Ideen, die aufs Papier wollten. Das hat sich bis heute nicht geändert. Eine bestimmte Inspirationsquelle habe ich also nicht. Plötzlich sind da Personen in meiner Vorstellung, die an die Oberfläche drängen und darauf bestehen, dass ich von ihnen erzähle. Dabei verändern sie sich im Laufe der Geschichte manchmal so stark, dass ich selbst kaum glauben kann, wie viel “Eigeninitiative” eine fiktive Figur entwickeln kann. Mein Mann bezeichnet mich gerne als “geistiges Duracell-Häschen”, das nie Ruhe geben kann. Er hat mich immer ermutigt, mit meinen Romanen an die Öffentlichkeit zu gehen, aber es fehlte einfach die Zeit. Ich habe lange Jahre im Projektmanagement eines großen Chemieunternehmens gearbeitet. Vor dem gesundheitlichen Hintergrund meiner beiden Töchter war es mir irgendwann nicht mehr möglich, den Job in dieser Form fortzuführen. Deshalb haben mein Mann und ich im Herbst 2014 zugunsten unserer noch recht kleinen Kinder entschieden, dass ich eine andere berufliche Richtung einschlagen werde. Das war zunächst kein leichter, aber im Rückblick der richtige Entschluss. In der damaligen Situation habe ich dann die Chance ergriffen, mein Hobby zum Beruf zu machen. Wie heißt es so schön: Besser spät als nie.

Meine Romane
"Und heute fällt der erste Schnee"
"Schnee sei Dank"
"Mit Lina und Leo durch den Advent"
"Zweites Leben, zweites Glück"
"Drei Wünsche"
"Das Hexenbrett"

Ich hoffe, meine Geschichten verschaffen euch etwas Freude und Ablenkung vom Alltag





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