Interview mit Nadine Stenglein


Heute gehst es weiter mit der Aktion Fantasy Books als Werbeplattform für Dich.
Diesmal haben wir Interview mit der Autorin und der Hauptprotagonistin.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Lesen.



Wann hast du mit dem Schreiben begonnen?
Schon als Kind habe ich mir sehr gerne Geschichten ausgedacht. Bevor ich schreiben konnte, malte ich diese in Comicform auf. Später bastelte ich häufig selbst kleine Büchlein, schrieb sie hinein und las die Geschichten meinen Freundinnen und meiner Familie vor. Meinen ersten kleinen Roman schrieb ich mit dreizehn, eine Teenie-Love-Storie. Später kamen Mysteryromane hinzu. Gleichzeitig reifte in mir immer mehr der Traum einmal Schriftstellerin zu werden.

Wer ist dein Vorbild?
Kerstin Gier. Ich hab sie schon persönlich getroffen. Sie ist sehr nett und witzig. Sie hat an ihrem Traum festgehalten, auch wenn es nicht immer leicht war. Das bewundere ich.

Wann bist du am Kreativsten?
Wenn ich Musik höre. Das weckt meine Muse. Besonders beim Autofahren kommen mir dann die besten Ideen.

Wer ist dein Lieblingsautor / deine Lieblingsautorin?
Antoine de Saint-Exupéry und Kerstin Gier

Welches Buch liest du immer und immer wieder?
Der kleine Prinz, weil es so viele Wahrheiten und Weisheiten enthält.

Was machst du, wenn du nicht gerade schreibst?
Nebenbei arbeite ich halbtags in einem Büro als Sekretärin. Ansonsten unternehme ich gerne Ausflüge mit meiner Family. Auch male ich gerne (Öl auf Leinwand), höre Musik oder lese.

Betrachtest du das Schreiben als Arbeit oder Hobby?
Als mein größtes Hobby 

Wie kamst du auf die Idee Aurora Sea zu schreiben?
Durch einen Traum und einen Bericht über einen Flugzeugabsturz. Der Rest kam einfach so.



Fragen an Emma

Was war dein erster Gedanke als du von dem Absturz erfahren hast?
Als ich von dem Verschwinden der Passagiermaschine hörte, in denen meine Eltern saßen, dachte ich zuerst: das muss ein böser Traum sein. Die Welt schien aufzuhören sich zu drehen und alles wurde dunkler um mich herum.
Als ich dann Jahre später die Nachricht von dem zweiten Absturz im Radio hörte dachte ich zuerst: Nein, bitte nicht schon wieder.

Wer ist Jamie für dich?
Jamie ist für mich mein Seelenverwandter. Wir waren einander gleich vertraut, als würden wir uns schon ewig kennen.

Wie war dein Leben bevor all das passiert ist?
Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und großartige Eltern. Das sind sie noch, auch wenn sie gestorben sind. Ich darf sie ab und zu sehen, was ein großes Wunder ist. Wir waren und sind eine Einheit, die nicht mal der Tod trennen kann. Früher besuchten wir auch häufig meine Tante Mathilda auf Sylt, die für mich ist wie eine zweite Mutter. Zwar war ich immer ein ruhiger Mensch, aber schon immer gern unter Menschen. Das Leben war leicht und fröhlich. Meine Eltern gaben mir Halt und Sicherheit, die für mich unerschütterlich schien.
Möchtest du uns etwas über deine Eltern erzählen?
Ich spreche von meinen Eltern meist in der Gegenwart, denn sie sind nach wie vor bei mir, wenn auch nicht mehr lebend. Mein Vater ist ein sehr verständnisvoller, gütiger Mensch mit einer großen Phantasie. Er ist Buchautor und darin erfolgreich. Meine Mutter ist ebenso verständnisvoll und voller Wärme. Sie liebt Blumen über alles und besaß früher einen eigenen kleinen Laden. Diese Liebe zu Blumen hat sie mir vererbt. Ich liebe es in dem kleinen Laden in Tinnum zu arbeiten. Dort mache ich ja meine Ausbildung.

Wie bewältigst du diesen  Verlust und startest dennoch immer wieder in einen neuen Tag?
Natürlich kann niemand meine Eltern ersetzen. Aber ich halte mich an jeder positiven Kleinigkeit fest und angle mich weiter. Zudem geben mir die lieben Menschen um mich großen Halt, was sehr viel Kraft gibt. Zudem glaube ich an Gott und dass wir irgendwann einmal alle für immer zusammen sein dürfen.




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